Eisenbahnbücher aus dem „Haus Wunderwald“ Der Grundstein für ein später umfangreiches Verlagsprogramm wurde bereits im Jahre 1984 gelegt, als Peter Wunderwald bei der Abteilung Kultur des damaligen Rates des Kreises Freital wegen der Veröffentlichung einer Broschüre zum Wilsdruffer Schmalspurbahnnetz vorsprach. Als Herausgeber konnte nach geduldiger Überzeugungsarbeit und nach Erklärung der privaten Übernahme des Risikos die Stadt Wilsdruff gewonnen werden. Nach Überwindung zahlreicher Schwierigkeiten, wie der Beschaffung des Papierkontingentes, der Erteilung einer Druckgenehmigung bis zur teilweisen Umgehung der Zensur konnte die Schrift zum Wilsdruffer Netz unter erheblichen Schwierigkeiten 1987 erscheinen. Seit der demokratischen Revolution 1989 war es möglich, die Publikationen weitestgehend in Eigenregie der IG Verkehrsgeschichte Wilsdruff und ohne Zensur herzustellen. Dank der bewährten Zusammenarbeit mit anderen namhaften Eisenbahnautoren wie Wolfram Wagner und Reiner Scheffler entstand so eine Reihe interessanter Eisenbahnbücher zum gesamten Mittelsächsischen Schmalspurbahnnetz und darüber hinaus zur Stichbahn Mulda – Sayda sowie ausgewählten Regelspurbahnstrecken. „Wunderwald Bahnbücher“ stehen heute für exakte Recherche und detaillierte Berichterstattung sowie erste Qualität des Druckes und der Verarbeitung. Es sind Bücher, die man nicht nebenbei beim Fernsehen durchblättert. Sie vermitteln vielmehr ein Stück Eisenbahn- und Heimatgeschichte auch für nachfolgende Generationen. Sicher ist es im Zeitalter der elektronischen Medien und des zurückgehenden Interesses am Thema Eisenbahn ein Wagnis, so umfangreiche Bücher zu veröffentlichen. Deshalb wurde das Buchprogramm des Vereins, um die IG Verkehrsgeschichte nicht mit Risiken der Herausgabe zu belasten, vom Autor und Herausgeber Peter Wunderwald privat fortgeführt. Dies erfolgte seit Oktober 2013 im Nebenerwerb und 2014 im Hauptberuf. Vom Erlös der Bücher werden darüber hinaus die Arbeiten der IG Verkehrsgeschichte Wilsdruff e. V. finanziell unterstützt. www.wilsdruffer-schmalspurnetz.de
Unterstützung der IG Verkehrsgeschichte Wilsdruff e. V. Anliegen ist es, mit dem Erlös der Bahnbücher die gemeinnützige Arbeit der IG Verkehrsgeschichte Wilsdruff e. V. und das Schmalspurbahnmuseum Historischer Lokschuppen Bf Wilsdruff gezielt und projektbezogen zu unterstützen. So wurden dem Verein die Kosten des Transportes der Dampflok 99 713 komplett finanziert, die in den Jahren 2013 – 15 Ausstel- lungslok im Schmalspurbahnmuseum war. Aber auch der Wiederaufbau des zweiachsigen Personenwagens 235K wurde maßgeblich finanziell unterstützt und fachlich begleitet.
Geschichte & Buchherstellung
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Impressum / Datenschutz
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Tel.:  03 52 42 – 4 77 11 Funk:  01 77 – 3 21 56 29  Internet: www.wunderwald-bahnbuecher.de  E-Mail: peter.wunderwald@gmx.de  Diplom-Museologe  Peter Wunderwald Steinbuschstraße 30 01683 Nossen
Von der Entstehung eines Eisenbahnbuches
Am Anfang eines jeden Buches steht das Quellenstudium in Archiven und Sammlungen. Dabei werden auch ehemalige Eisenbahner, Heimatforscher und Anwohner befragt. Oftmals ist es notwendig, mehrere Meter Archivakten zu „durchforsten“. Diese Arbeit erstreckt sich in der Regel über Jahre. Die Herausgabe des Buches im Eigenverlag ermöglicht es, Wünsche in Bezug auf die Ausstattung mit Bildern und den Textumfang weitestgehend zu berücksichtigen.
Doch wie erfolgt die Herstellung eines Buches? Das Manuskript wird mehrmals auf sachliche und fachliche Richtigkeit geprüft, redigiert und korrigiert. Danach wird es typografisch bearbeitet, d. h. der Gestaltungskonzeption des Buches entsprechend Schriftarten und -größen, Satzbreiten und -arten sowie der Zeilenabstand festgelegt. Anschließend wird das Textmanuskript konvertiert und in die gewünschten Druckschriften gewandelt. Das geschieht fortlaufend in Satzspalten und wird Spaltensatz genannt. Aus diesem Spaltensatz und dem jeweiligen Text zugeordneten Bildvorlagen werden nun die einzelnen Seiten des Buches gestaltet, Bildgrößen und Bildausschnitte festgelegt, Angaben zu den Bildern vermerkt und Satzteile auf Satzspiegelvorlagen geklebt. Diese kreative und handwerkliche Arbeit wird als Klebeumbruch bezeichnet. Er hat den Vorteil, dass ganze Kapitel zunächst aufgelegt und beliebig variiert werden können. Das ist günstiger als der Umbruch am Computer, auf dem nur eine begrenzte Seitenzahl gleichzeitig sichtbar ist. Im Satzstudio werden nun die Scanns gefertigt und nach unseren Vorgaben erfolgt die Feinbearbeitung der historischen Bildvorlagen. Nach dem Umbruch entsteht die so genannte Umbruchkorrektur und nach mehrfachen Korrekturgängen erfolgt der Druck in Beisein des Herausgebers, wobei durch Feinabstimmung der Farben an der Druckmaschine der letzte „Feinschliff“ möglich ist. 
Während Gestaltung, Layout und Umbruch durch den Herausgeber übernommen werden, erfolgt der Satz, die Scanns und der Druck in Dresden und die buchbinderische Verarbeitung meist in Leipzig. Die Bücher werden in Sachsen, also im Einzugsgebiet der beschriebenen Bahnstrecken gedruckt. Das ist unser Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region und zur Vermeidung langer umweltschädlicher Transportwege. Der Druck erfolgt auf Papier aus verantwortungsvollen Quellen und mit umweltfreundlich hergestellten Druckfarben. Es ist Teil unserer Verlagsphilosophie, nachhaltig und unter Berücksichtigung ethischer Kriterien zu produzieren.