Geschichte & Buchherstellung
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Tel.:  03 52 42 – 4 77 11 Funk:  01 77 – 3 21 56 29  Internet: www.wunderwald-bahnbuecher.de  E-Mail: peter.wunderwald@gmx.de  Diplom-Museologe  Peter Wunderwald Steinbuschstraße 30 01683 Nossen
Das Buchprojekt „Westschweizer Meterspurbahnen“
Unter dem Begriff „Westschweizer Meterspurbahnen“ sind alle Eisen- bahnen mit einer Spurweite von 1000 mm (Montreux – Rochers de Naye: 800mm) erfasst, die in den Schweizer Kantonen Jura, Neuchâtel (Neuen- burg), Fribourg (Freiburg), Vaud (Waadtland) und mit Streckenteilen in den Kantonen Bern und Valais (Wallis) verkehren, das heißt, in dem Teil der Schweiz, in dem französisch gesprochen wird („Romandie“). Alle diese Bahnen gehören in die Kategorie „Privatbahnen“, es sind Aktien- gesellschaften mit Aktienmehrheit des Bundes, der Kantone und der Kommunen. Landschaftlich ist das Gebiet im Norden und im Westen durch den Gebirgszug des Schweizer Jura, durch das Nordufer des Genfer Sees und durch die südwestlichen Teile der Schweizer Alpen begrenzt. Die meisten dieser Bahnen sind – mit Ausnahme der MOB (Montreux – Berner Oberland) – weit weniger bekannt als beispielsweise die Bahnen gleicher Spurweite in den Schweizer Zentralalpen und im Kanton Grau- bünden. Diese Feststellung spiegelt sich auch in der deutschsprachigen Eisenbahnliteratur wider. So liegt die letzte zusammenfassende Darstel- lung der Westschweizer Meterspurbahnen fast drei Jahrzehnte zurück (Schweers/Wall: Schmalspurparadies Schweiz). In der Zwischenzeit gab es viele Veränderungen, sowohl in der Infrastruktur der Bahnen als auch im Fahrzeugpark. Die in den letzten Jahren noch anzutreffende Vielfalt im Fahrzeugpark der Westschweizer Meterspurbahnen konnte weitgehend erfasst werden. Doch sie schwindet zunehmend durch Fusionen ehemals selbständiger Bahnen und durch kostengünstige Sammelbestellungen bei der Fahrzeug- industrie weitgehend gleicher Fahrzeugtypen durch mehrere Bahnunter- nehmen. Solche Fahrzeuge unterscheiden sich rein äußerlich fast nur noch durch eine unterschiedliche Farbgebung. In die Infrastruktur aller Bahnen wird viel investiert – ein gutes Zeichen für Prosperität und für den gesicherten Bestand. Jedoch werden dabei viele ehemals interessante Gleisanlagen stark vereinfacht, bedingt durch weitgehenden Wegfall des Güterverkehrs und der zunehmenden Beschaffung von Triebzügen. Dr. Karlheinz Uhlemann besuchte in den vergangenen zwei Jahrzehnten mehrfach diese Bahnen und forschte gemeinsam mit Schweizer Freunden zu deren Geschichte. Nunmehr liegt ein druckfertiges Manuskript dazu vor. Damit jedoch über die Veröffentlichung eines solchen Buches ent- schieden werden kann, ist es für unseren Verlag wichtig, die Markt- chancen dieses Buches zu erforschen. Deshalb bitten wir potentielle Kaufinteressenten, uns ihr Interesse an diesem Buch bis Anfang Februar 2019 mitzuteilen, so dass wir darauf aufbauend eine Entscheidung über eine Veröffentlichung oder Nichtveröffentlichung treffen können. Vielen Dank für ihre Mitwirkung!